Connect 2017 in Köln

Technik, Networken, Erfahrungsaustausch – das hatten sich EVENT PARTNER und PRODUCTION PARTNER bei ihrem ersten Event „Connect 2017“ auf die Fahne geschrieben. Die Formel ging auf: Bei allerschönstem Wetter diskutierten Anfang Mai Geschäftsführer mit Vertriebsleitern, Hersteller mit Veranstaltungstechnikdienstleistern und Eventagenturen in elf offenen Gesprächskreisen draußen und drinnen im Harbour Club, Köln, angeregt über Themen von Arbeitssicherheit bis Budgets. Sechs Aussteller mit spannenden Produkten komplettierten das Programm.

Es war ein Branchen-Stelldichein. Zum Auftakt der neuen Eventreihe „Connect“ von EVENT PARTNER und PRODUCTION PARTNER am 10. Mai 2017 trafen sich Geschäftsführer, Projektleiter, Vertriebler, Marketing- und Eventmanager, Creative Directors, Lichtdesigner und viele mehr im Kölner Harbour Club. Viele waren mit dem Hauptziel „Networking“ gekommen – wie ein Besucher meinte: „Schön war’s – so darf so manche Messe auch sein“; viele aber auch extra wegen der spannenden Gesprächskreise.

Offene Gesprächskreise

Den Ersten des Tages eröffnete Wadim Wall von Loop Light mit dem Thema „Projektionsmapping. Trends der letzten Jahre und der Zukunft“. Weiter ging es mit „Das WD40 zwischen Mensch & Technik: Wie hilft Kommunikation zu besseren Events?“ unter der Moderation von Chris Cuhls, Eventregie + Konzeptberatung. Für den Arbeitsschutz zu sensibilisieren suchte Falco Zanini, Fachkraft für Veranstaltungssicherheit und Meister für Veranstaltungstechnik, unter dem Motto „Nervige Pflicht oder gar der Schlüssel zu Nachhaltigkeit und Compliance?“. Bei „Hands on Vari*Lite VL4000 – was steckt drin?“ beantwortete dann Daniel Frigger von Aussteller cast alle Fragen zum neuen Beamwash. Und Arne Weitzel von KS Audio ging mit den Gesprächsteilnehmern der Frage nach: „Quo vadis digitale Signale – wohin geht die Reise in Sachen Audio-Netzwerke?“

Beim Thema „Kling-Net – das einfachere ArtNet?“ erhielt Olli Winkler von LMP Unterstützung durch Lichtdesigner „Rocketchris“ Glatthor, der das System bei seiner Opus-prämierten Rea-Garvey-Tour eingesetzt hatte. Rocketchris steuerte zu Connect im Übrigen auch eine kleine Ausstellung seiner Schwarz-Weiß-Fotografien aus der Reihe „Konzertlandschaften“ bei, die sich optisch großartig in das loftige Ambiente des Harbour Clubs einfügten.

Andreas Brandt und Dejan Hajdukovic von GLP diskutierten mit den Teilnehmern anschließend über „Hybride Strobes – Eintagsfliege oder neue Geräteklasse?“ und Jens Kannacher von cast, in deren Vertrieb auch die Prolyte-Produkte sind, sprach über „Alles, was man über Schwerlasttraversen wissen muss“. Von der Diskussion „Wenn politischer Druck zum Gegner der Veranstaltungssicherheit wird“ mit Sabine Funk, IBIT Internationales Bildungs- und Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit, konnten sich draußen im „Biergarten“ viele Teilnehmer gar nicht loseisen, so dass eine kleine Runde auch noch 1,5 Stunden später weiterdebatierte. Zu „Rock vs. Corporate – gute und weniger gute Seiten“ mit Rolf Wenzel, Set- & Lichtdesigner, hatte so ziemlich jeder Erfahrungen beizusteuern, und bei „Qualität & Quantität – geht es nur um Umsatz oder wo bleibt mein Gewinn?“, moderiert von Marcus Pohl, ISDV e.V., ging es der Eventbranche ans Eingemachte

 

Ausstellung

Wer gerade nicht in einem der Gesprächskreise mitdiskutierte, der schlenderte durch die angenehm offene Ausstellung und ließ sich von den Ausstellern ihre neuesten Produkte demonstrieren oder probierte diese gleich selbst aus: GLP – German Light Products GmbH hatte das hybride LED-Strobe JDC1, das hybride Moving-Head GT-1 sowie den X4 atom, einen wassergeschützten und kompakten Spot für Innen und Außen, im Gepäck. LMP zeigte von Elation den Artiste DaVinci, den Proteus Beam, das Fuze Wash Z350 sowie den Paladin. PeTa Präsentationstechnik brachte die in eine Splitwand verwandelbare Displayhalterung Stack Box, den Magic Profi l, ein elektrisch-motorisches Gestell, wie auch diverse Standfüße mit. KS Audio zeigten den Fullrange Lautsprecher CPD 14, den Quell- oder Surround-Lautsprecher CPD 04 und den Zeilenlautsprecher CPD 1203. Und die Kaiser Showtechnik GmbH die Range der Akku-LED-Scheinwerfer von Astera. Die C.Adolph & RST Distribution GmbH, besser bekannt als cast, komplettierte die Ausstellung schließlich mit dem Philips Vari-Lite VL6000 Beam, dem Vari-Lite VL4000 BeamWash und der Schwerlasttraverse Prolyte BGR70.

 

Ausstellerstimmen

 

"Klein, aber fein. Ein sehr schönes Konzept in attraktiver Location mit erfolgsversprechendem Start."

Sabine Siller, cast

 

"Mit der Veranstaltung haben EVENT PARTNER und PRODUCTION PARTNER einen sehr guten Rahmen für den intensiven Dialog zwischen Hersteller und professionellen Anwendern geschaffen. Die Location war klasse gewählt und trug wesentlich zum familiären Flair bei."

Alexander Braun, GLP

 

"Ein spannendes Konzept, eine tolle Location und strahlender Sonnenschein. Das waren optimale Rahmenbedingungen für spannende Gespräche, interessante Diskussionen und einen guten Start der neuen Veranstaltungsreihe des MM-Musik-Media-Verlags. Für uns als Hersteller eine kleine, aber feine Plattform um den direkten Kontakt zu Usern, Interessenten und Entscheidern aufzubauen. Wir sind gespannt wie sich diese großartige Idee entwickelt. Vielleicht auf bald? Im nächsten Jahr?"

Arne Weitzel, KS Audio

 

"Die Location war atemberaubend und dort herrschte ein sehr angenehmes Klima, sowohl bei den hilfsbereiten Mitarbeitern als auch bei den Besuchern. Alles in allem war es eine sehr tolle Veranstaltung – und wir kommen nächstes Jahr sehr gerne wieder!"

Daniela Taupp, PeTa Präsentationstechnik

 

"Ich fand Connect als erste Veranstaltung seiner Art sehr gelungen. Es waren hochwertige Kontakte zugegen und auch die Location war sehr angenehm. Der Networking-Ansatz hat definitiv funktioniert. Bei den Gesprächskreisen war die angesetzte halbe Stunde fast zu kurz, da die Teilnehmer viele Fragen hatten und sich intensiv in die Diskussion einbrachten. Letztlich spricht das aber auch wieder für die Qualität der Veranstaltung. Ich wünsche mir auf jeden Fall eine Wiederholung, dann vielleicht mit etwas mehr Luft im Raum- und Zeitplan. Die Möglichkeiten zum direkten Gespräch sollten unbedingt erhalten bleiben."

Marc Petzold, LMP